Der FC Carl Zeiss kann doch noch gewinnen. Das Oberlandesgericht Thüringen in Jena schmetterte heute eine Klage von Michael Kölmel ab, der vor zehn Jahren den Verein vor dem Aus rettete.
Der Medienunternehmer hatte 1999/2000 5,1 Millionen Euro in den Club gesteckt und damit Vermarktungsrechte erworben. Jenas Ex-Boss Rainer Zipfel schloss im Mai 2003 einen Vergleich über 130.000 Euro, nach dem Kölmels Sportwelt insolvent wurde. Die jahrelange Gegenwehr Kölmels, der diesen Vergleich seit 2007 auch gerichtlich angefochten hatte, fand nun ein Ende.
„Eine Revision vor dem Bundesgerichtshof ist nicht zugelassen. Die Verfahrenskosten trägt die Gegenseite“, sagte Jenas Präsident Peter Schreiber erleichtert. Für das Schließen der aktuellen Deckungslücke von über 500.000 Euro müsse jedoch Bargeld her, so Schreiber.
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